Doppelvortrag: Die Storage-Systeme des LRZ - Konzepte und Betrieb sowie Neues vom LiMux-Projekt der Stadtverwaltung München
Vortragsreihe "Professioneller IT-Betrieb in mittleren und großen Umgebungen"
Vortrag: Die Storage-Systeme des LRZ - Konzepte und Betrieb
Der im Englischen gebräuchliche Begriff "Datacenter" lässt bereits erahnen, dass die Datenhaltung eine zentrale Rolle in heutigen Rechenzentren spielt. Unmengen an strukturierten, wie auch unstrukturierten Daten sind für die Bereitstellung von kritischen Diensten (z.B. E-Mail) notwendig. Den dabei verwendeten NAS- und SAN-Systemen wird dabei sowohl eine hohe Flexibilität als auch extreme Zuverlässigkeit abverlangt.
Der Vortrag beleuchtet wichtige Kriterien für den Einsatz von zentralen Speicherlösungen anhand der Online-Speicherinfrastruktur des LRZ. Weiterhin werden Datensicherungs- und Datenmanagementtechnologien und ihre Bedeutung in virtualisierten Umgebungen dargestellt.
Herr Biardzki ist am LRZ für die Architektur und den Betrieb von Online-Speichersystemen für Benutzerdienste und Hochleistungsrechner zuständig.
Vortrag: Neues vom LiMux-Projekt der Stadtverwaltung München
Im Rahmen des Projektes LiMux setzt die Landeshauptstadt München verstäkt auf freie Software auf den 14.000 Arbeitsplatzrechnern der Verwaltung. Herausforderungen sind dabei die Integration des debian-basierten Basis-Clients in zum Teil heterogene IT-Strukturen, die Verfügbarkeit von Fachanwendungen und der Umstieg auf OpenOffice.org.
Der Vortrag richtet sich an LiMux-Interessierte mit und ohne technischem Vorwissen. Er gibt einen kurzen Überblick zum Projekthintergrund, beschreibt den aktuellen Projektstand und stellt gleichzeitig die technischen Lösungen (Basis-Client, WollMux als Office-Tool) vor.
Diplom-Verwaltungswirt Florian Schießl (30) studierte Verwaltungsrecht mit Schwerpunkt Verwaltungsinformatik an der öffentlichen Verwaltungsfachhochschule in Hof.
Er kennt das LiMux-Projekt seit dem Start im Jahr 2003. Während er als stellvertretender Teilprojektleiter zunächst die Technik, v.a. die Entwicklung des Basisclients und die Koordinierung der Office-Umstellung sicherstellte, zeichnet er seit 2008 als stellvertretender Gesamtprojektleiter für den stadtweiten Fortschritt der Migration und aller Teilprojekte verantwortlich.
Privat sind Linux und freie Software sein ständiger Begleiter seit 1998.
